Menu
Menü
X

Maria Hüwel-Stiftung engagiert sich in Mainz

10.000 Euro für den Alten Dom

Stiftung engagiert sich im Bereich des Denkmalschutzes, der Förderung der Religion sowie der Jugend- und Altenarbeit

Die Stiftungsvorstände der Maria Hüwel-Stiftung, Tanja Edenhofer und Günter Poniatowski, haben einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Gregor Ziorkewicz, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an St. Johannis, Andreas Klodt, Dekan des Evangelischen Dekanats Mainz, und Dr. Guido Faccani, wissenschaftlicher Forschungsleiter an St. Johannis, überreicht.Die im Jahre 2013 gegründete Maria Hüwel-Stiftung mit Sitz in Mainz engagiert sich im Bereich des Denkmalschutzes, der Förderung der Religion und der Jugend- und Altenhilfe, vorrangig im Umkreis von Mainz. Neben der heute übergebenen Spende wurden seitens der Maria Hüwel-Stiftung bisher Projekte der EVIM in Mainz-Kostheim, der Malteser in Mainz und das Kloster Eberbach unterstützt.

 

Spende zur Sicherung der Exponate

Die Evangelische St. Johanniskirche ist die älteste erhaltene Kirche von Mainz und nach dem Trierer Dom wohl die zweitälteste erhaltene Bischofskirche auf deutschem Boden - sie ist der Alte Dom von Mainz. Die Kirche ist seit 2013 eine Grabungsbaustelle und hat seither eine Vielzahl von spektakulären Funden und Erkenntnissen zu Tage gebracht. Im Sommer startete der Innenausbau der St. Johanniskirche - nichtsahnend, was daraus werden sollte. Mittlerweile, nach nunmehr über drei Jahren Forschungstätigkeit, ist klar, welcher Schatz in St. Johannis in Mainz steckt. Hat sich hier doch inmitten von Mainz eine Kirche erhalten, die aus merowingischer Zeit stammt, also aus dem 7. Jahrhundert. "Und dies ist nicht nur in den Mauern zu erkennen, sondern bis hinauf in dreizehn Meter Höhe seien Mauern aus dieser Zeit erhalten", erläutert Gregor Ziorkewicz, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an St. Johannis. "So ein Projekt unterstützen wir gerne", sagt Tanja Edenhofer im Rahmen der Scheckübergabe. Neben der medialen Berichterstattung hatte sie sich persönlich während einer Führung mit dem Rotary Club Mainz 50° Nord von der archäologischen und wissenschaftlichen Errungenschaft und der Bedeutung des Erhalts der Ausgrabungsfunde für die Nachwelt, die später in der neuen St. Johanniskirche ausgestellt werden, überzeugen können.

Dekan Andreas Klodt ist über die Zuwendung hocherfreut: "Einerseits hilft uns diese namhafte Unterstützung, die vielen gefunden Exponate zeitnah und sachgemäß zu sichern, andererseits zeigt aber auch eine solche Zuwendung, welch hohe Anerkennung und wie viele Unterstützer das Projekt Alter Dom St. Johannis hat."


top